Berufswahlorientierung

Beginnend mit der Jahrgangsstufe 8 findet eine umfassende Vorbereitung und Beratung bezogen auf die Berufswahlfähigkeit und den Erwerb zusätzlicher Qualifikationen statt. Dabei arbeiten wir seit vielen Jahren intensiv mit der Berufsagentur für Arbeit, dem RWE,  mit den weiterführenden Schulen, verschiedenen Betrieben und engagierten Eltern, die ihre Berufe vorstellen, dem Unternehmerverband zusammen. Durch diese gute Zusammenarbeit erhalten unsere Schüler/innen eine umfangreiche Unterstützung.

Unsere Schule beteiligt sich dem Schuljahr 2013/14 am Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule – Beruf in NRW“. In diesem Zusammenhang soll die Berufs- und Studienorientierung für alle Jugendlichen ab der 8. Klassen bis zum Verlassen der Schule systematisiert werden. Keine Schülerin und kein Schüler soll die Schule ohne eine konkrete Anschlussperspektive verlassen. Die Berufs- und Studienorientierung beginnt mit einer Potentialanalyse, bei der sich der Lernende erstmalig intensiv mit seinen Fähigkeiten und Stärken auseinandersetzt.

Basierend auf den Ergebnissen aus der Potentialanalyse erproben sich die Schülerinnen und Schüler an jeweils einem Tag in 3 verschiedenen Berufsfeldern unterschiedlicher Betriebe. Diese Erkundung soll auch dazu dienen, in Klasse 9 bewusst ein anschließendes Schülerbetriebspraktikum auswählen zu können.

Die Berufsfelderkundung konkret

Inhalte:

Durch die Berufsfelderkundung sollen die Schüler/innen…

  • erste Einblicke in die Berufswelt und betriebliche Praxis erhalten,
  • realistische Vorstellungen von verschiedenen beruflichen Tätigkeiten entwickeln,
  • ihre eigenen Interessen entdecken,
  • bewusst ein anschließendes Schülerbetriebspraktikum auswählen können.

Dies geschieht zum Beispiel durch …

  • die Beobachtung von Arbeitsabläufen,
  • Gespräche mit Führungskräften, Ausbilderinnen und Ausbildern und Auszubildenden,
  • Begleitung eines/r Mitarbeiters/in bzw. Auszubildenden über einen bestimmten Zeitraum,
  • praktische Übungen/ Ausprobieren einer oder auch mehrerer einfacher, ungefährlicher Tätigkeiten
  • den Besuch von einzelnen Arbeitsplätzen und Erläuterung der Tätigkeiten.

Die Jugendlichen sollen auch Informationen zu den benötigten Schulabschlüssen, Ausbildungen/Hochschulstudiengänge, Dauer von Ausbildungen und/oder Studiengängen sowie den Talenten/Eigenschaften und Fähigkeiten für Ausbildung/Studium/Beschäftigung im Berufsfeld erhalten.

Klasse 8 :

  • Selbst- und Fremdeinschätzung der eigenen Fähigkeiten
  • Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ)

Klasse 9 :

  • Kompetenzcheck
  • Schülerbetriebspraktikum (2-wöchig)

Klasse 10:

  • Besichtigungen verschiedener Betriebe durch einzelne Klassen bzw. Kurse
  • Einzelberatungen durch die Agentur für Arbeit